Kategorie: Aktuelles aus der Akademie

Verkauft durch Ambiente

Bauchgefühle sind wichtig

Dieses Haus war neu saniert/renoviert – fand aber trotzdem keine Käufer…

Nach den Home-Staging Maßnahmen hat sich die Exposébestellung verzehnfacht(!) und die Immobilie war zwei Wochen später verkauft.
Im Netz haben wir wenige Sekunden Zeit, Interesse zu wecken. Durch optimal eingerichtete Räume und gute Fotos können diese Sekunden optimal genutzt werden.

 

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Welcher Einrichtungsstil zu welcher Immobilie?

Welcher Einrichtungsstil zu welcher Immobilie?

Woher weiß man eigentlich, in welchem Stil man eine Immobilie einrichten soll? Was zählt? Der Geschmack des Kunden, der Home-Stagerin oder der Zielgruppe? Ganz klar letzteres! Eine Immobilie, die nicht nach Geschmack der Zielgruppe (=Käufergruppe) eingerichtet ist, verfehlt ihr Ziel! Das bedeutet, daß wir immer den den Auftraggeber fragen, wie seine Zielgruppe aussieht. Manchmal weiß man das ganz genau durch Erfahrung (wer war bisher bei den Besichtigungen?) und manchmal hat man auf Grund der Größe, Lage und des Preises der Immobilie ein klares Bild.

Hier einige Beispiele aus unserem letzten Auftrag für ein Musterhaus.
Zielgruppendefinition: Paare im Alter von 30-40 Jahren, hohes Einkommen und Kind(er).

 

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Mehr Ambiente in Musterwohnung

Mehr Emotionen in Neubauten – wie geht das?
Und welche Vorteile bringt es?

Viele Menschen glauben immer noch, dass leere Wohnungen grösser aussehen als eingerichtete. Dabei vergessen sie, dass lediglich 20% der Interessenten die Vorstellungskraft haben, sich die Wohnung eingerichtet vorzustellen. Dass eine eingerichtete Wohnung nicht nur hilft, die Grösse zu erkennen, sondern auch Emotionen zu wecken, zeigt dieses Beispiel.

Die meisten Neubauten haben ein kombiniertes Wohn- und Esszimmer mit offener Küche. Hier ist die Verunsicherung  bei den Interessenten besonders gross. Wenn das Zimmer fertig eingerichtet wird entsteht diese Unsicherheit gar nicht. Durch Licht und passende Accessoires wird auch das Bauchgefühl geweckt – und dadurch die Vermarktungszeit des Bauprojektes minimiert!

Ein Bad kriegt neues Leben

Zugegeben – es passiert in Home-Staging Projekten nicht besonders häufig, daß ein Bad renoviert wird. Wenn man aber das Budget dafür hat, ist es oft eine dankbare Aufgabe.

Dieses Bad – ursprünglich gebaut 1929, zuletzt renoviert in den fünfzigern – bräuchte dringend Verändrungen. Die Duschkabine fiel auseinander, das Waschbecken hatte viele Risse und die Fließen waren nicht einmal Retro-chic..

Es sollte renoviert werden aber trotzdem gut harmonieren mit dem ursprünglichen Stil des Hauses aus den dreißiger-Jahren.
Es wurde ein Mix aus Industridesign und skandinavisches Ambiente.

Tapetenwechsel

Unser Objekt der Woche ist eine 2-Zimmer Wohnung im Herzen von Eimsbüttel. Im 5. Stock ohne Fahrstuhl und mit einem  renovierungsbedürftigen Treppenhaus müssen wir unsere potentiellen Käufer unbedingt begeistern.

 

Mit einer neuen hellen Tapete – die deutlich besser zur Küche passt – werden die Besucher dazu animiert, sich hinzusetzen und wohlzufühlen. Da die Küche von der Größe her eine der Stärken der Wohnung ist, war dies besonders wichtig.

Das Wohnzimmer haben wir hell und gemütlich gestaltet, so daß die Schrägen nicht negativ, sondern gemütlich wirken.

Generationswechsel!

Unser Objekt der Woche: Einfamilienhaus für eine neue Generation

 

Unser Objekt der Woche ist ein Einfamilienhaus etwas außerhalb Hamburgs. In den 50ern gebaut worden mit den Schwächen und Stärken von Immobilien aus dieser Zeit.

Homestaging für diese Immobilie ist deswegen wichtig, weil wir in so einem Fall eine neue Generation ansprechen. Hier wird mit größter Wahrscheinlichkeit eine Kinderfamilie einziehen – und diese Zielgruppe müssen wir mit Farben, Licht und Möbel ansprechen. In anderen Worten: Modern und Gemütlich.

Praktikumstag mit Sandra und Jil

Unsere Seminarteilnehmerin Sandra und Jil an einem Praktikumstag teilgenommen. An diesem Tag zogen wir aus einer 4-Zimmer Musterwohnung aus und haben anschließend eine 2-Zimmer Musterwohnung mit Terrasse eingerichtet.

 

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Wir sprachen mit Sandra und Jil über Ihre Eindrücke und Lerneffekte.

„Ich fand es sehr spannend und wichtig zu sehen, wie die praktische Umsetzung geplant und durchgeführt wird. Ich habe die vielen Details etwas unterschätzt, daher war es toll, mitten drin und mit eigenen Augen – und tatkräftige Unterstützung – dabei zu sein“ sagt Jil.

„Ich hatte zusätzlich die Möglichkeit noch einige Fragen, die in den letzten Monaten hochkamen, zu stellen und beantwortet zu bekommen.“

„Nach diesem Tag verstehe ich, warum ein Praktikumstag ein Muss ist, „sagt Sandra. „Er ist ein ganz wichtiger Teil der Schulung und notwendig als Ergänzung zum theoretischen Teil, den wir ja im Seminarraum absolviert haben. Gleichzeitig war es für mich eine Bestätigung, dass mein räumliches Verständnis gut ist – ich lag schon mit meinem Einrichtungsgespür genau richtig.“

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